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Pressemitteilung: Jungdemokrat_innen/Junge Linke Mainz fordern Trockenlegung der Party-Stationen an Fastnacht

Der Mainzer Kreisverband der Jugendorganisation Jungdemokrat_innen/Junge Linke (JD/JL) begrüßt den Wegfall des „Railion-Narrenturms“ während der Fastnachtszeit. „Damit schränkt die Stadt die Reichweite der Fastnacht am Rosenmontag ein und kommt unserer Forderung nach einem Verbot der Straßenfastnacht einen Schritt entgegen“ freut sich das Kreisvorstandsmitglied Tanja Dunkel. Dunkel erneuert die zuletzt am 11.11. aufgestellte Forderung nach mehr fastnachtsfreien Rückzugsräumen in der Mainzer Innenstadt.

Dunkel weiter: „Den Anwohner_innen muss endlich die Möglichkeit gegeben werden, sich den Mainzer Zuständen zu entziehen. Denn während der so genannten ’närrischen Tage‘ sind Lärm, Gewalt und sexuelle Zudringlichkeit in der Innenstadt Alltag. Wir fordern die Stadt Mainz daher auf, auch die Party-Stationen Schillerplatz und Ludwigstraße endgültig trocken zu legen und statt dessen Orte zu schaffen, an denen man sich von den bedrückenden Fastnachtsverhältnissen erholen kann.“

Die Forderung nach Rückzugsräumen stellt für JD/JL Mainz jedoch nur einen mittelfristigen Zwischenschritt dar. „Langfristig setzen wir uns im Sinne der Entbarbarisierung von Mainz dafür ein, die Fastnacht auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern“, so Dunkel.

Veranstaltung: There’s No Business Like NGO Business

Eine kritische Analyse der Antriebe und Aktivitäten von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in den palästinensischen Gebieten.

Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt.

3. Februar 2014, 19:30 Uhr, Landesgeschäftsstelle JD/JL (Walpodenstraße 10, 55116 Mainz)

Nirgendwo auf der Welt ist die Dichte an NGOs so hoch wie in den palästinensischen Gebieten, mehr als tausend sind es alleine im Westjordanland. Hängt diese Tatsache damit zusammen, dass die „internationale Gemeinschaft“ zu wenig für die Palästinenser tut? Nein – denn pro Kopf empfängt weltweit niemand mehr ausländische Finanzhilfen als die Palästinenser. Die UNO hat ihnen zudem sogar ein eigenes Flüchtlingshilfswerk eingerichtet. Ohnehin lässt sich nicht ernsthaft behaupten, dass die Verhältnisse in den palästinensischen Gebieten die schlimmsten auf dem Erdball wären: Die Lebenserwartung der Bewohner des Gazastreifens etwa ist höher als in Ägypten, der Türkei und über hundert weiteren Staaten. Die Kindersterblichkeit hat ungefähr das Niveau von Bulgarien und liegt niedriger als in den meisten süd- und mittelamerikanischen Ländern.

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Pressemitteilung: Für fastnachtsfreie Rückzugsräume

Anlässlich des symbolträchtigen Datums am morgigen 11.11. ist der Kreisverband Mainz der Jugendorganisation Jungdemokrat_innen/Junge Linke (JD/JL) Rheinland-Pfalz darüber besorgt, dass mehrere Karnevals- und Fastnachtsverbände die Fastnacht zum immateriellen Weltkulturerbe erklären wollen. Wir finden, dass die Fastnacht auf den Müllhaufen der Geschichte gehört und fordern das Bildungsministerium des Landes Rheinland-Pfalz auf, die Eingabe der Karnevalsverbände nicht für eine Weiterleitung an die Bundesstellen auszuwählen.

Vielmehr fordert der Kreisverband Mainz fastnachtsfreie Rückzugsräume in der Mainzer Innenstadt. Das Recht auf Schlaf ist ein Menschenrecht und nicht nur dann gültig, wenn es um Flugzeuge geht. Fastnacht wird in der Öffentlichkeit kaum als Lärm wahrgenommen, obwohl viele Menschen in der Innenstadt darunter genauso leiden, wie unter anderen Arten von Lärm. Jungdemokrat_innen/Junge Linke Mainz sehen daher die Stadt Mainz in der Pflicht, zumindest für angemessene Rückzugsräume während der “närrischen Tage” zu sorgen. Dafür böte sich zum Beispiel auch die Bibliothek der Universität Mainz an, die bislang ihre Pforten an Fastnacht geschlossen hat.

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