Pressemitteilung: Jungdemokrat_innen/Junge Linke Mainz fordern Trockenlegung der Party-Stationen an Fastnacht

Der Mainzer Kreisverband der Jugendorganisation Jungdemokrat_innen/Junge Linke (JD/JL) begrüßt den Wegfall des „Railion-Narrenturms“ während der Fastnachtszeit. „Damit schränkt die Stadt die Reichweite der Fastnacht am Rosenmontag ein und kommt unserer Forderung nach einem Verbot der Straßenfastnacht einen Schritt entgegen“ freut sich das Kreisvorstandsmitglied Tanja Dunkel. Dunkel erneuert die zuletzt am 11.11. aufgestellte Forderung nach mehr fastnachtsfreien Rückzugsräumen in der Mainzer Innenstadt.

Dunkel weiter: „Den Anwohner_innen muss endlich die Möglichkeit gegeben werden, sich den Mainzer Zuständen zu entziehen. Denn während der so genannten ’närrischen Tage‘ sind Lärm, Gewalt und sexuelle Zudringlichkeit in der Innenstadt Alltag. Wir fordern die Stadt Mainz daher auf, auch die Party-Stationen Schillerplatz und Ludwigstraße endgültig trocken zu legen und statt dessen Orte zu schaffen, an denen man sich von den bedrückenden Fastnachtsverhältnissen erholen kann.“

Die Forderung nach Rückzugsräumen stellt für JD/JL Mainz jedoch nur einen mittelfristigen Zwischenschritt dar. „Langfristig setzen wir uns im Sinne der Entbarbarisierung von Mainz dafür ein, die Fastnacht auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern“, so Dunkel.